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STURZPROPHYLAXE

EIN STURZ PASSIERT SCHNELL

Der Sturz ist eine der häufigsten Ursachen für die Pflegebedürftigkeit älterer Menschen. Das heißt, es gibt viele Einzelfaktoren, die zu einem Sturz beitragen.
U. a. liegen diese in den persönlichen Voraussetzungen des älteren Menschen und in der direkten Umwelt begründet.

Die Folge von Stürzen sind neben schmerzhaften Prellungen oder Brüchen auch die Steigerung der Unsicherheit und Ängsten. Wenn aus der Angst vor weiteren Stürzen die Bewegung eingeschränkt wird, entsteht ein Teufelskreis von wechselseitigen Folgen für den Gleichgewichtssinn, soziale Interaktion, Wahrnehmung des Selbstvertrauens und die Muskulatur.

Wann ist eine Sturzrophylaxe sinnvoll oder notwendig?

  • nach einem Schlaganfall
  • Parkinson-Krankheit
  • bei Koordinations- oder Gleichgewichtsdefiziten
  • bei verminderter oder abnehmender Muskelleistung
  • Zustand nach Arthrosen und Osteoporosen
  • nach Stürzen jeglicher Art

THERAPIEZIEL UND THERAPIEINHALTE

Therapieziel:

  • für das sichere Gehen werden notwendige Bewegungsabläufe gezielt geschult und trainiert
  • Muskelaufbau
  • Verbesserung von Reaktion, Gleichgewicht und Gehfähigkeit
  • Beratung im Hinblick auf mögliche Hilfsmittel
  • Stolperfallen innerhalb der Wohnung und im Alltag erkennen
  • individuelle Schwachstellen werden gemeinsam herausgearbeitet

Therapieinhalte:

  • Übungen zum Muskelaufbau
  • Kraft- und Balancetraining
  • Gezielte Gehübungen
  • Beratung (Hilfsmittel, Stolperfallen etc.)

Schwindeltraining ist immer ein Provokationstraining, dessen Prinzipien sind:

  • steigender Schwierigkeitsgrad vom Liegen zum Stand
  • Stabilisierung des visuellen Systems (Augenübungen)
  • Stabilisierung des propriozeptiven Systems (Wahrnehmungsübungen)
  • Atem- und Entspannungsübungen